Bildung ist ein Menschenrecht! – Hier darf nicht gespart werden!

Bildungsausgaben in der Hansestadt
Bremen, ein Bundesland, dass mit Bildungskürzungen, niveaulosen Abschlüssen, wachsender Arbeitslosigkeit und einer allgemeinen Perspektivlosigkeit assoziiert wird.

Bremen, ein Bundesland, dass für seine Schulen in angrenzenden Ländern verrufen ist.

Bremen, das Armenhaus Deutschlands?

Woran kann es liegen, dass die stolze Hansestadt Bremen, sich innerhalb einiger Jahre zu einem Land entwickelt hat, in dem Bildung einen besonderen Unterton bekommen hat?

Ende der Neunziger Jahre noch, das Bundesland mit den zweithöchsten Bildungsausgaben (pro Kopf) und nun auf Platz 11 im Bundesweiten Vergleich.

Setzt man dies in Relationen mit anderen urbanen Bundesländern, die einen ähnlichen sozialen Schmelzpunkt darstellen, wie Bremen und die maritime Enklave Bremerhaven, belegt das Land in der Kategorie Schule in Großstädten mit schwerwiegenden sozialen Belastungen“ den letzten Platz.

Tatsächlich hat sich de facto seit 1995 keine Anpassung der Ausgaben für den Bereich Bildung ergeben. Trotz der wachsenden sozialen Belastung in den Großstädten der Republik, trotz steigender Inflation und starker konjunktureller Schwankungen, trotz alledem wurde der elementare Bereich der schulischen Bildung nicht weiter ausgebaut.
Im Gegenteil: Arbeitsplätze im Bereich Bildung werden gestrichen und Ausgaben für schulische Mittel (indirekt) verringert.
Somit hat sich, trotz 14 Jahren Inflation, keine Aufstockung der Mittel für den Bereich Bildung ergeben, diese Mittel lagen sowohl 1995 als auch 2009 bei 5200€ pro Schüler.

Inflationsbereinigt weisen die Zahlen somit ein sinkendes Maß an Mitteln für den besagten Bereich auf.

Prekäre Situation der Kinder

Der Stadtstaat Bremen hat mit einer erschreckend hohen Kinderarmut zu kämpfen, welche laut einer UNICEF Studie von 2011, die höchste in der Republik ist. Die Situation für Kinder und Jugendliche ist in Bremen so schlimm, wie sonst nirgendwo in Deutschland.
Hier lässt sich anführen, dass 30% der Kinder im Land Bremen von staatlichen Tarifleistungen abhängig sind, in der Stadt Bremerhaven sind es 40%.

Die Kinder und Jugendlichen der Hansestadt leiden in einen hohen Maß an der fahrlässigen Bildungspolitik, die hier betrieben wird. In sämtlichen Vergleichstests, welche die Bremer Schüler und Schülerinnen zu absolvieren haben, schneidet das Land stets mit bedenklich schlechten Ergebnissen ab.

Auch zeigt sich in Bremen, eine starke Abhängigkeit der schulischen Erfolge mit den sozialen Hintergrund des Elternhauses. Somit zählen die Bremer Schulen zu „Schulen in Großstädten mit hohen sozialen Verwerfungen/Belastungen“ daher ist eine Anpassung der Ausgaben im Sektor Bildung hier dringend nötig, um Kindern und Jugendlichen, ungeachtet ihrer Herkunft, den Zugang zu freier Bildung zu garantieren.

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