Ein Schritt in die richtige Richtung!

Bandwettbewerb für Demokratie und Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit
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Wir von der Linksjugend [’solid] Bremerhaven haben gemeinsam mit den Fishtown Falken und den Jusos Bremerhaven einen Bandwettbewerb am 26.07.2014 veranstaltet. In den Räumlichkeit des Haus der Jugend in Geestemünde konnten um die 100 Zuschauer und Zuschauerinnen die Auftritte von vier Bands genießen.
Im Rahmen der Vorbereitungsphase des 10. Bunt statt Braun Festivals konnte man sich einen ersten Eindruck verschaffen, inhaltlich sowie musikalisch.
Musikalisch  konnten die Besucher und Besucherinnen ein Spektrum von Grunge,  Alternative Rock, Post-Hardcore und College Punk auf sich wirken lassen und in einer  tollen Atmosphäre den Abend verbringen. Letztlich konnte sich die Band Another Girl Called Josephine beim Voting des Publikumes durchsetzten, womit Sie das 10 Bunt statt Braun-Festival 2014 eröffnen wird. Glückwunsch! 

Unsere  Dank geht natürlich auch an die Bands Lorna Died Laughing, Trusty  Chords, We Left Atlantis Burning und all diejenigen, die tatkräftig mitgemacht haben. Ihr habt diesen erfolgreichen Bandwettbewerb erst möglich gemacht.
Mit unserem Redebeitrag konnten wir gemeinsam einen Blick auf Demokratie und Toleranz werfen. Von den erkämpften demokratischen Grundrechten im 19 & 20 Jahrhundert bis zu den Umstürzen im Arabischen Raum, die diese einforderten, wurde eingegangen. In Relation zu den Asylgesuchen in Deutschland konnte dem Publikum die soziale Bewegung der Flüchtlinge ans Herz gelegt werden. Ihr einschreiten für das Recht auf Asyl ist notwendig, weil 1993 das schrankenlos gewährte Asylgrundrecht stark eingeschränkt worden ist. So dürfen in Folge des Dublin II Abkommens, welches zwischen den EU-Staaten abgeschlossen worden ist, nur in dem Land Flüchtlinge einen Asylantrag stellen, wo sie zuerst ihren Fuß gesetzt haben. 
Wir solidarisieren uns mit den Flüchtlingen, die dieser Tage in Deutschland einen Ort der Zuflucht suchen. Schaut man derzeit auf die Konflikte in Syrien, Irak, Libyen, Ukraine, Israel und  im Gazastreifen, so ist das Recht auf Asyl für die vom Krieg Betroffenen ein möglicher Ausweg aus dem Chaos und brutalster Gewalt.
Ein weiteres Thema ist das Recht auf Bildung in Bremerhaven. Wir konnten den Besuchern und Besucherinnen auf die Unterfinanzierung im Bildungssektor aufmerksam machen, welches seit langem ein Problem ist. Zudem konnten auch die Instrumentalisierungsversuche fremdenfeindlicher Gruppierungen aufgezeigt werden. Beispielhaft dafür ist die Äußerung eines Bürger in Wut Abgeordneten aus der Stadtverordnetenversammlung. Dieser sei der Ansicht, dass die Problematik im Bildungssektor deswegen auftrete, weil zu viel Geld in Deutschsprachkurse an Migranten gehe.
Ebenfalls sind wir für eine tolerante Gesellschaft. Das Engagement gegen Rassismus und Fachismus ist für uns immer von zentraler Bedeutung. Daher muss der neonazistischen Partei NPD und der rechtspopulistischen AfD, sowie der Partei Bürger in Wut Einhalt geboten werden. Aus unserer Sicht ist für solche Vereinigungen kein Platz im öffentlichen Raum. 
Den Anwesenden konnte als Zeichen des Protestes der Aufruf zu friedlichen Demonstrationen, welche die Ablehnung gegen Rassismus und gegen Fremdenfeindlichkeit hervorheben, näher gebracht werden.
Am 6 September 2014 wird dann auch das 10. Bunt statt Braun Festival ebenfalls im Haus der Jugend starten. Es wird neben Musik wieder humanistische Redebeiträge und eine angenehme Atmosphäre geben. Der symbolische Eintrittspreis beträgt einen Euro.
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